Neue Ranglistenkarten für Saison 2 2018Blizzard Entertainment|17. Mai 2018

Die sieben neuen Karten für Saison 2 2018 sind jetzt in der Rangliste verfügbar. StarCraft II-Streamer Austin „Neuro“ Filsinger – der sich dem Spiel auf dem endlosen Pfad der Achtsamkeit und Meisterung verschrieben hat – war so freundlich, uns seine Gedanken zu jeder Karte mitzuteilen. Findet Neuro auf Twitter und auf Twitch.

1vs1

Diese Karte ist eine klassische digitale Landschaft für zwei Spieler mit mehreren einzigartigen Komponenten. Eine Expansion direkt in der Basis sowie zerstörbare Felsen bei der zweiten Expansion ermöglichen einen sowohl offensiven als auch konservativen Spielstil.

Neuro: Drei Basen können durch eine einzige Engstelle verteidigt werden, ähnlich wie auf Blackwater, allerdings ist die Öffnung auf 16-Bit viel größer. Nach der Einnahme einer fünften Basis eröffnen sich weitere Angriffsmöglichkeiten. Durch die wenigen zerstörbaren Felsen und offenen Flächen im Mittelfeld ist diese Karte besonders für Zerg interessant. In raffinierten Spielzügen könnte der Gegner beispielsweise durch den Einsatz von Truppentransporten oder dem Nydusnetzwerk vom erhöhten Terrain verdrängt werden, während seine Armee sich gerade auf niedrigem Terrain aufhält. Die Karte verfügt über eine interessante Ästhetik und das Gameplay dürfte wohl dem entsprechen, was allgemein als „Standard“ angesehen wird.

Diese diagonal gespiegelte Karte ist zwar klein und verfügt über eine kürzere Bodenentfernung, nutzt jedoch alle vier Ecken optimal aus. Zerstörbare Felsen geben Spielern die Möglichkeit, den Angriffspfad zu ändern. Wird ein Felsen zerstört, stürzen beide in sich zusammen.

Neuro: Traumfänger LE hat zwar keine besonders lange Bodenentfernung, die Kombination aus Felsen, Gras und Wänden im Mittelfeld macht sie jedoch im frühen bis mittleren Spielverlauf zu einer recht guten Defensivkarte. Die Hauptbasis verfügt über eine weitläufige offene Klippe, die anfällig für Luftangriffe ist. Durch die Vielzahl an geeigneten Orten für weitere Stützpunkte kann sich der spätere Spielverlauf auf die unterschiedlichsten Arten entwickeln. Nehmt euch vor Offensiven eures Gegners in die entfernte Ecke eurer Hauptbasis in Acht – dort gibt es eine Menge zu holen. Auf dieser Karte könntet ihr einige einzigartige Strategien ausprobieren, die auf eher klassischen Karten vielleicht nicht ganz so gut funktionieren würden.

Die Karte verfügt über Engstellen und Angriffspfade von unterschiedlicher Größe und Breite. Hier kann die geeignete Wahl zum richtigen Zeitpunkt spielentscheidend sein. Spieler können die zentralen Felsen zerstören, um im späteren Spielverlauf schneller zwischen den Pfaden zu wechseln.

Neuro: Fundgrube LE erinnert sowohl in Bezug auf die Farbe als auch auf die verwinkelten Plateaus an Königreich der Wolken. Wer hohes und niedriges Terrain gleichermaßen im Blick behält, hat bei Kämpfen im Mittelfeld definitiv die besseren Karten. Beide Spieler erhalten fünf Basen auf ziemlich engem Raum, die Verteidigung sollte im späteren Spielverlauf also keine allzu große Schwierigkeiten bereiten. Die Positionen der dritten Basis können allerdings beide an einer breiten Engstelle von ebenem Terrain aus angegriffen werden, das richtige Timing ist im mittleren Spielverlauf also sehr wichtig.

Die Mineralexpansion in Rotstich LE verfügt über viele Zugänge und ist extrem anfällig für Störmanöver. Wenn ihr sie abbaut, schafft ihr damit jedoch einen direkten Angriffspfad in den hinteren Teil eurer Hauptbasis. Mithilfe eines Wachturms zwischen den Hauptbasen könnt ihr sowohl Expansionen als auch gegnerische Angriffe ausspähen.

Neuro: Beide Spieler erhalten ihre eigene goldene Expansion, die zugleich leicht zugänglich und angreifbar ist und für wirkungsvolle Angriffe im frühen Spielverlauf genutzt werden kann. Habt ihr die Expansionen abgebaut, könnt ihr Bodeneinheiten durch das Gebiet schicken und damit eine besonders kurze Bodenentfernung schaffen. Die Karte ist zwar nicht besonders groß, allerdings können die östlichen Basen aufgrund des nahen gegnerischen Startpunkts schwer einsehbar sein. Spieler, die mit kartenspezifischen Baureihenfolgen experimentieren, können sich hier schon früh Vorteile verschaffen.

Diese Karte für vier Spieler hat keine Startpunktbegrenzung. Abhängig vom Standort der zweiten Basis könnt ihr aggressiv oder defensiv vorgehen. Jede Basis verfügt über ein schützendes Gebäude, das euch in der frühen Spielphase die Verteidigung erleichtert. Allerdings befindet sich zwischen den Basen eine Brücke.

Neuro: Es ist schon etwas her, seit wir Karten für vier Spieler in der 1vs1-Auswahl hatten. Sie sollte also frischen Wind in die Ranglistenauswahl bringen und abhängig von den Startpositionen gravierende Unterschiede im Spielverlauf aufweisen. Diagonal gegenüberliegende Startpositionen werden wohl für großflächige Makrospiele sorgen, während vertikale oder horizontale Startpunkte eine eher offensive Spielweise begünstigen. Bei der beachtlichen Größe der Karte dürfte es schwerer sein als sonst, den Gegner im Blick zu behalten.

TEAMKARTEN

2vs2

In Roter Sturm starten Spieler zusammen mit ihren Verbündeten im selben Gebiet. Durch einen gewundenen Hauptpfad sind die Teams weiter voneinander entfernt als gewöhnlich. Allerdings stellt ein schmaler Pfad quer durch die Mitte der Karte eine schnelle Angriffsroute dar. Ihr könnt entweder diese Engstelle verteidigen oder den längeren Weg nehmen, um euren Gegner zu überrumpeln.

3vs3

Ein Spieler startet getrennt vom Rest des Teams, hat aber dafür Zugang zu mehr Expansionen. Startet koordinierte Angriffe mit euren Verbündeten oder teilt euch auf, um zusätzliche Expansionen zu sichern und euch so einen wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen.

4vs4

Spieler starten mit ihren Verbündeten im selben Gebiet. Ihr könnt entweder die beiden kleinen Startrampen zur Hauptbasis verteidigen oder schon früh expandieren und so euren wirtschaftlichen Vorteil ausbauen. Nutzt die Xel'Naga-Feldwarten, um zentrale Gebiete im Blick zu behalten. Koordiniert euch mit euren Verbündeten, um euch auf Gefechte vorzubereiten oder zusätzliche Expansionen zu sichern.


Neben den neuen Karten, bringt die neue Saison für jeden eine kostenlose Namensänderung mit sich! Schaut in eurer Accountverwaltung vorbei und wählt eure Spiellizenz für StarCraft II aus. Auf der Seite für eure StarCraft II-Lizenz könnt ihr auf die Schaltfläche „Umbenennung verwenden“ klicken, um die Anfrage zu starten. Nachdem ihr eure Charakterumbenennung bestätigt habt, müsst ihr euch in StarCraft II und dort euren neuen Namen eingeben.

Bitte beachtet, dass ein neuer einzigartiger Pokal in dieser Saison vorgestellt wird, die Ankündigung wurde jedoch bis zum 17. Mai 2018 verschoben. Wir sehen uns in der Rangliste!